In mehreren Wäldern des Falkensteins, aber auch am Arzberg sind heute noch steile, muldenförmige, kurvenreiche Bahnen sichtbar, die an Bobbahnen erinnern und sich von den geradlinigen, neuzeitlichen Holzziehbahnen deutlich unterscheiden: Sackzugbahnen.

Andere Transportmöglichkeiten waren Saumtiere und Fuhrwerke.
Später, im 18. Jh. benutzte man Seilbahnen, z. B. am Schwader.

Zielpunkt waren Pochwerke und letztendlich der Inn.
Das Erz musste ab 1510 in die landesfürstliche Schmelzhütte Brixlegg und ab 1536 nach Jenbach verschifft werden, die später mit 36 Schmelzöfen das bedeutendste Hüttenzentrum Tirols wurde.

Die Schwazer Hüttwerke mussten wegen der häufigen Lahnbachausbrüche aufgelassen werden.

Die Hütte Jenbach hat man 1659 in einen Eisenverhüttungsbetrieb mit Rennöfen umgebaut.
Die Schwazer Fahlerze wurden in der Folge in Brixlegg verhüttet.

Dr. Max Ciresa

Schmelze (Schwazer Bergbuch, 1556)